Check-out um elf, der Zug fährt um sieben. Wo der Koffer so lange bleiben kann, welcher Bahnhof sich anbietet und was ins Schließfach passt.
Am einfachsten ist es, das Hotel oder den Gastgeber zu fragen, ob die Koffer bis zur Abreise bleiben können. Klappt das nicht, bietet die Deutsche Bahn Münz-Schließfächer am Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Friedrichstraße, Potsdamer Platz, Südkreuz, Zoologischer Garten, Gesundbrunnen und Spandau, jeweils für bis zu 24 Stunden. Man nimmt am besten den Bahnhof, über den man die Stadt ohnehin verlässt, nicht den, der der Ferienwohnung am nächsten liegt.
Oft ja, aber das klärt man vorher, nicht erst am Abreisetag an der Rezeption. Hotels mit besetzter Rezeption sagen am ehesten zu. Ferienwohnungen und Unterkünfte mit Self-Check-in haben meist keinen Empfang, dort schreibt man dem Gastgeber am besten ein, zwei Tage vorher.
Laut den Bahnhofsseiten der Deutschen Bahn gibt es Schließfächer am Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Friedrichstraße, Potsdamer Platz, Südkreuz, Zoologischer Garten, Gesundbrunnen und Spandau. berlin.de nennt zusätzlich den Alexanderplatz, auf der Bahnhofsseite der DB für den Alexanderplatz tauchen Schließfächer aber nicht auf. Darauf würden wir den Tag nicht aufbauen.
Wo sie in den großen Bahnhöfen stehen, beschreibt berlin.de so:
Ein Handgepäckkoffer passt ins kleine Fach, die meisten Aufgabekoffer ins große. Die DB nennt für Berlin zwei Standardgrößen: klein mit 24 × 42 × 76 cm und groß mit 44 × 61 × 93 cm. Vorher nachmessen, vor allem die Tiefe.
Bezahlt wird mit Münzen, genutzt werden kann ein Fach bis zu 24 Stunden. Genug Kleingeld mitnehmen, Kartenzahlung steht auf den Bahnhofsseiten nicht. Der Preis hängt von Bahnhof und Fachgröße ab, am Hauptbahnhof gibt es zusätzlich einen günstigeren Zwei-Stunden-Tarif.
Den aktuellen Preis zeigt die Schließfachseite des jeweiligen Bahnhofs auf bahnhof.de. Ein Datum für die Preise steht dort nicht, also am Tag selbst nachsehen. Die DB verweist außerdem auf die Nutzungsbedingungen an den Schließfächern. Die liest man vor dem Weggehen, vor allem, was passiert, wenn man zu spät kommt.
An dem, über den man ohnehin abreist. Dann holt man den Koffer im Vorbeigehen und muss nicht zurückfahren.
Wer fliegt: Der BER liegt im Tarifbereich C, aus der Innenstadt braucht man ein ABC-Ticket.
Wer mit dem Fernbus fährt, findet laut berlin.de am Zentralen Omnibusbahnhof videoüberwachte Schließfächer im Wartebereich, auch in sehr großen Formaten. So muss der Koffer vor der Abfahrt nicht quer durch die Stadt.
Kann man, und es kostet nichts extra: Laut VBB fährt Gepäck in Bussen und Bahnen kostenlos mit. Das Problem ist eher der Tag als das Ticket. In Museen, Clubs und Cafés ist ein Koffer im Weg, und in der vollen Bahn zur Rushhour macht er keinen Spaß.
Keeper baut in Berlin eine minutengenau abgerechnete Gepäckaufbewahrung auf. Ein Schließfach hat Keeper noch nicht eröffnet, bis dahin also Hotel, Gastgeber oder die Bahnhofsschließfächer oben nutzen.
Viele Hotels mit besetzter Rezeption bewahren Koffer am Abreisetag für ihre Gäste auf, das entscheidet aber jedes Haus selbst. Vorher fragen, und auch, bis wann man abholen kann.
Laut berlin.de im 2. Untergeschoss am Übergang zum Parkhaus und im 1. Obergeschoss nahe der Rolltreppe zu den Gleisen 13 und 14. Die DB nennt dort 616 kleine und 396 große Münz-Schließfächer.
Die Deutsche Bahn nennt für ihre Berliner Bahnhöfe eine Nutzungsdauer von bis zu 24 Stunden. Für längere Zeiträume die Nutzungsbedingungen an den Fächern lesen oder mit der Unterkunft etwas vereinbaren.
Auf den Schließfachseiten der DB für Berlin sind Münzen als Zahlungsmittel angegeben. Also vorher genug Kleingeld besorgen.
berlin.de führt den Alexanderplatz auf, auf der Bahnhofsseite der DB für den Alexanderplatz sind aber keine Schließfächer aufgeführt. In der Nähe haben Ostbahnhof und Friedrichstraße Schließfächer der DB.
Noch nicht. Keeper baut in Berlin eine minutengenau abgerechnete Gepäckaufbewahrung auf, hat aber noch kein Schließfach eröffnet. Bis dahin: Hotel oder Gastgeber fragen oder ein Bahnhofsschließfach der DB nutzen.