Was die Hausordnung erlaubt, was bei Hertha-Spielen dazukommt, wo die Taschenhinterlegung ist und wo man den Koffer auf dem Weg lässt.
Mit Koffer oder Rucksack kommt man nicht ins Olympiastadion. Laut Hausordnung sind Taschen größer als DIN A4 (29,7 × 21 cm) und tiefer als 15 cm verboten, dazu Rucksäcke jeder Art und Reisekoffer. Am einfachsten gibt man das Gepäck vorher in ein Schließfach der Deutschen Bahn am Zoologischen Garten oder in Spandau, beide liegen an der S3 zum Stadion.
Höchstens DIN A4, also 29,7 × 21 cm, und maximal 15 cm tief. So steht es in der Hausordnung des Stadions vom September 2025, und Hertha BSC nennt dieselbe Grenze auf seiner Heimspielseite.
Gemeint sind kleine Umhängetaschen oder Bauchtaschen. Eine flache Laptoptasche oder ein dünner Beutel kann passen, eine Sporttasche nicht. Wer unsicher ist, misst lieber zu Hause nach als am Einlass.
Nein. Die Hausordnung verbietet "Rucksäcke jeder Art", unabhängig von der Größe. Auch ein Rucksack, der kleiner als A4 ist, bleibt ein Rucksack und kann am Einlass abgewiesen werden.
Laut Hausordnung auch Stockschirme, Flaschen jeder Art (auch PET), Glas, Systemkameras mit Wechselobjektiv und Klappstühle. Bei Hertha-Heimspielen kommt die Liste des Vereins dazu.
Vor allem das Powerbank-Verbot überrascht viele. Wer Ticket und Heimweg auf dem Handy hat, lädt es vorher voll.
Bei Heimspielen von Hertha BSC ja. Der Verein hat eine kostenpflichtige Taschenhinterlegung an zwei Stellen: am Osttor und am Coubertinplatz. Sie öffnet mit dem Stadion, in der Regel 90 Minuten vor Anpfiff, und schließt anderthalb Stunden nach Abpfiff. Die aktuelle Gebühr steht auf der Heimspielseite von Hertha.
An anderen Tagen sieht es anders aus. Auf die Frage nach einer Gepäckaufbewahrung antwortet das Besichtigungs-FAQ des Stadions schlicht mit "Nein". Bei Konzerten und anderen Veranstaltungen legt der Veranstalter die Regeln fest. Also dessen Seite zur Anreise lesen und nur dann mit einer Abgabe rechnen, wenn sie dort steht.
Und eine Abgabe am Tor heißt auch Schlange am Tor, vor dem Spiel und danach noch einmal. Den Koffer lässt man besser woanders.
In einem Schließfach der Deutschen Bahn an einem Bahnhof auf der Strecke. Die S3 fährt vom Hauptbahnhof über Zoologischer Garten zum Olympiastadion und weiter nach Spandau, und am Zoo wie in Spandau gibt es Schließfächer. Für den Bahnhof Olympiastadion selbst nennt die Bahn keine.
Den Koffer vorher mit den Fachgrößen vergleichen und genug Münzen einstecken. Den aktuellen Preis je Größe zeigt die Schließfachseite des Bahnhofs bei der Deutschen Bahn. Spandau bietet sich an, wenn es nach dem Spiel weiter Richtung Westen oder nach Brandenburg geht.
Hotel oder Gastgeber fragen, ob das Gepäck nach dem Check-out bleiben kann, und zwar am Tag vorher, nicht erst an der Rezeption. Bei einem Nachmittagsspiel am Abreisetag ist das oft die einfachste Lösung: ohne Gepäck ins Stadion, danach Koffer holen und weiter zum Zug oder Flughafen.
Mit der S3 oder S9 bis Olympiastadion oder mit der U2 bis zum gleichnamigen U-Bahnhof. Laut Hertha sind es von der S-Bahn etwa 250 Meter zum Osttor und 200 Meter zum Südtor, von der U-Bahn etwa 500 Meter zum Osttor. An allen Bahnsteigen gibt es laut Verein einen Aufzug.
Keeper baut in Berlin eine minutengenau abgerechnete Gepäckaufbewahrung auf.
Nein. Die Hausordnung des Olympiastadions verbietet Rucksäcke jeder Art, egal wie klein. Erlaubt sind nur Taschen bis DIN A4 (29,7 × 21 cm) und 15 cm Tiefe.
Nein, Reisekoffer sind laut Hausordnung verboten. Den Koffer vorher in ein Schließfach der Deutschen Bahn geben, zum Beispiel am Zoologischen Garten oder in Spandau an der S3, oder im Hotel lassen.
Nur bei Heimspielen von Hertha BSC: Dann gibt es eine kostenpflichtige Taschenhinterlegung am Osttor und am Coubertinplatz, von der Stadionöffnung bis anderthalb Stunden nach Abpfiff. Laut Besichtigungs-FAQ des Stadions gibt es sonst keine Gepäckaufbewahrung, bei Konzerten gelten die Regeln des Veranstalters.
Nein. Hertha BSC nennt auf seiner Heimspielseite Powerbanks, Ladegeräte und Stecker unter den Dingen, die nicht mit ins Olympiastadion dürfen, ebenso Helme und Fahrradakkus.
Noch nicht. Keeper hat noch kein Schließfach eröffnet und keinen Standort am Olympiastadion. Bis dahin ein Schließfach der Deutschen Bahn nutzen, etwa am Zoologischen Garten oder in Spandau, oder Hotel beziehungsweise Gastgeber fragen.